Gemeinsame Übung zur Evakuierung einer Seilschwebebahn am Wurmberg

Gemeinsam mit weiteren Bereitschaften der Bergwachten im Harz wurde bei bestem Wetter die vom Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung in Bad Tölz standardisierte Evakuierung einer Seilschwebebahn am Hexen-Express der Wurmberg Seilbahnen geübt. Kurz vor dem Übungsbeginn um 10:00 Uhr standen bereits auffällig viele rot-blaue Jacken auf dem Parkplatz am Hexenritt. 

Der Hexen-Express im Nebel
Bild 1: Der Hexen-Express im Nebel

Für einige der 15 teilnehmenden Kamerad*innen war es der erste Kontakt mit der neuen Methode und so wurden zunächst überdachte Trockenübungen mit dem neuen Equipment durchgeführt, bevor es dann in den Sprühregen auf die Liftstützen ging. Hier konnten die Abläufe erprobt und unter realen Bedingungen optimiert werden. Am Ende des Tages hatten alle Kamerad*innen wieder festen Boden unter den Füßen und konnten sich bei leckerer Erbsensuppe vom „Gipfelstürmer“ über den Tag und die neue Ausrüstung austauschen. 

Ein Retter erklimmt die Liftstütze
Bild 2: Ein Retter erklimmt die Liftstütze
Anbringen des Seilsystems zur Evakuierung
Bild 3: Anbringen des Seilsystems zur Evakuierung
Retter mit Eigensicherung in luftiger Höhe
Bild 4: Retter mit Eigensicherung in luftiger Höhe
Retter kurz vor dem Abseilen in den Sessel
Bild 5: Retter kurz vor dem Abseilen in den Sessel

Der Übungsleiter Martin Asselmeyer zog um 15:00 Uhr eine positive Bilanz und bedankte sich für den geleisteten Einsatz. Regelmäßige Übungen wie diese seien wichtig, damit im Ernstfall alle Einsatzkräfte auch die Begebenheiten vor Ort kennen würden und eine schnelle und sichere Evakuierung möglich sei. Der Wurmberg verfügt über zwei Seilschwebebahnen, eine davon ist mit 2810m die längste Norddeutschlands. Zu Spitzenzeiten werden durch beide Seilbahnen etwa 2700 Personen in der Stunde auf den Berg befördert. 

Übungsabschluss
Bild 6: Übungsabschluss

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