Alle Beiträge von MartinaTruebel

Innenminister Pistorius bei der Bergwacht zu besuch

Nach der Vorführung…

Im Rahmen seiner Sommerreise besuchte der Niedersächsische Innenminister Boris Pistorius am 14.07.22 die Bergwacht im DRK Kreisverband Goslar. Am ehemaligen Schanzenauslauf des Wurmberges zeigten die Gruppen aus St. Andreasber und Vienenburg, wie die Rettung eines gestürzten Wanderers im unwegsamen Gelände durch die Bergwacht bewältigt wird.

Das Publikum verfolgt den Ablauf der Bergung

Als weitere Beobachten waren Landrat Dr. Alexander Saipa und Bürgermeister Wolfgang Langer, sowie Mitarbeiter des Landkreises Goslar und des Rettungsdienstes vor Ort. Sie konnten beobachten und präsentieren, dass wir im Harz sehr gut verzahnte Abläufe haben, um verünglückte Personen schnellstmöglich versorgen und der weiteren Behandlung zuführen können.

Spende aus dem Pfandautomaten

Die Bergwacht-Jugendgruppe bedankt sich bei allen St. Andreasbergern und Gästen, die den Bon für die Einweg-Pfandflaschen und Getränkedosen nicht selbst einglöst, sondern in die Spendenbox am Automaten bei NAHKAUF geworfen haben. Über einen Zeitraum von etwa sechs Monaten sind so 600,- € zusammen gekommen.

Davon werden wir neue T-Shirts und Jacken, sowie neue Ausrüstung speziell für Kinder und Jugendliche beschaffen.

DANKE!

Bergwacht-Übung am Wurmberg

Die Bergwachtgruppen aus St. Andreasberg und Vienenburg haben gemeinsam für die realen Einsätze geübt. Da beide Teams auch immer gemeinsam alarmiert werden, ist es auch sehr wichtig für die Einsätze zu üben.

Fuhrpark

Hierzu hatte sich Martin Asselmeyer zwei Szenarien überlegt, die so auch tatsächlich öfter den Einsatz der Bergwacht erfordern. Die Besonderheit bei dieser Übung war, dass alles von einem Kamera-Team begleitet wurde.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist 20210724_133801-1024x768.jpg

Die Anfrage kam zum Thema „Norddeutsche Berge“ und dabei fiel den Verantwortlichen auf, dass es auch in Norddeutschland eine Bergwacht gibt.

Die Wege sind manchmal sehr schmal….

Beim ersten Einsatz war ein Wanderer unweit der Bergstation gestürzt und hatte sich den Fuß verstaucht. Zunächst musste geklärt werden, wie welche Fahrzeuge zur Unfallstelle kommen und wie der Patient dann am Besten dem Rettungsdienst zugeführt werden kann.

Anfahrt mit dem ATV
Kontaktaufnahme zum Patienten

Der zweite Einsatz war komplizierter und erforderte gezielte Planung, wie der Patient zunächst erreicht werden konnte und welche technischen Maßnahmen vorbereitet werden müssen, um ihn sicher zu den Fahrzeugen zu transportieren.

Der Einsatzleiter…
…auf dem Weg zum Patentieren
Vorbereitung (unter Beobachtung der Ausbilder)
Materialschlacht
200m seilgestützter Transport zum Rettungswagen (Mitte rechts)

Zu jedem Einsatz gehört dann auch eine ordentliche Nachbesprechung…

Mountainbike-Unfall

Eigentlich hatten wir uns gerade zu einer Übung in St. Andreasberg getroffen, als um 14:34 der Melder piepte, Am Wurmberg war ein Mountainbiker gestürzt und unsere Hilfe war für die Rettung erforderlich.

Der 4o-jährige Mann hatte mit einem geliehenen E-Bike im Bike-Park an einem Hindernis scheinbar einen Fahrfehler gegangen und war gestürzt. Bei unserer Ankunft mit den Mitarbeiter+innen des Rettungsdienstes saß er bereits wieder aufrecht, hatte aber eine Erinnerungslücke und diverse Schürfwunden. Die Verdachtsdiagnose Gehirnerschütterung, Halswirbelsäulenverletzung, so wie evtl. weitere schwerwiegende innere Verletzungen lag nah. Mittlerweile war auch die Notärztin von der Bergwacht Vienenburg an den Unfallort gebracht worden.

Transport zum RTH

Mit Schmerzmitteln versorgt und auf der Vakuum-Matratze stabilisiert, wurde der Patient in der Gebirgstrage zum Rettungshubschrauber Christoph 37 gebracht.

Am Rettungshubschrauber.

Am Folgetag bekamen wir über Facebook die Information von den Angehörigen, dass der Gestürzte sehr viel Glück und nur reichlich Prellungen und zwei ausgeschlagene Zähne hatte.

Bergwacht unterstützt Rettungsdienst bei Notfall in exponierter Wohnlage

Sa. 8;18 Uhr wurde die Bergwacht über digitalen Melder bei einer Reanimation zu Hilfe gerufen. Aufgrund der Schneelage benötigte der Rettungsdienst Unterstützung, um eine St. Andreasbergerin , die am Rand des Ortes lebt sicher in den Rettungswagen zu transportieren.

Mit Hilfe des ATV wurde der Weg planiert und dann die Patientin im Akja zum Rettungswagen zu bringen.

Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst

Der zweite Einsatz des Tages war wieder ein typischer Wintereinsatz am Dreieckigen Pfahl. Dort war ein 16-jähriger gestürzt und hatte sich vermutlich eine Unterschenkelfraktur zugezogen. Der auf Oderbrück stationierte Hägglunds war nicht verfügbar.

Hägglunds

Nächtliche Neujahrsbergung

Anfahrt zum Patienten

Obwohl zurzeit kein Liftbetrieb ist, erfreuen sich die Besucher am schönen Winterwetter im Harz. Das wirkt sich auch auf unser Einsatzgeschehen aus. Seit Sonntag, den 27.Dezember wurden die Bergwachtgruppen St. Andreasberg und Vienenburg täglich zu einem Geländerettungseinsatz gerufen. Die gestürzten Wanderer wurde vom Abbegraben sowie dem Butterstieg bei Torfhaus und vom Rehberg jeweils mit der Gebirgstrage vom Wanderweg zum Rettungswagen transportiert.

An Silvester löste der Meldeempfänger zum ersten Mal um 14:24 Uhr aus. Eine verletzte Person am Sonnenberg am Skilift „Sonnenhang“. Beim Besetzen des Geländerettungswagen kam von der Einsatzleitstelle die Information, dass soeben ein weiterer Unfall auf der „Kuppe“ gemeldet wurde. Die einsatzbereiten Bergwachtler mussten sich somit aufteilen, um beide Unfälle zeitgleich zu bearbeiten. Der Patient am Sonnenberg war mit einen Snowboard gestürzt und hatte sich den Unterschenkel verletzt. Die zweite Patientin hatte sich vermutlich eine Steißbeinprellung zugezogen. Diese war die 39. Bergung der Bergwacht St. Andreasberg in 2020. Hier ist eine deutliche Zunahme der Einsätze außerhalb der Präsensdienste in den Skigebieten und ist auf die Kooperation mit dem Rettungsdienst des Landkreises Goslar zur Geländerettung zurückzuführen.

Nachteinsatz

(Fast) pünktlich zum Jahreswechsel gab es die erste Alarmierung um 1:17 Uhr am Neujahrsmorgen. Ein Brockenwanderer hatte sich im Bereich des Bodesprunges (der kalten Bode) das Knie verletzt und konnte nicht mehr weiterlaufen. „Eine Alarmierung zu diesem Zeitpunkt habe ich in 30 Jahren Bergwacht noch nicht erlebt“ sagte unser Bereitschaftsleiter zum Abschluss dieser Bergung.

Grenzweg Richtung Goethebahnhof

Wie anfangs erwähnt, nutzen jetzt viele Leute die Möglichkeit sich im Wald „coronafrei“ zu bewegen.

Wir retten Sie gerne, aber…bitte tragen Sie gutes Schuhwerk mit griffigen Sohlen und nutzen Sie evtl auch Stöcke.

Jahresabschluss der Bergwacht Jugend

Als Highlight zum Jahresabschluss war die Jugendgruppe im „clip’n climb“ in Bad Sachsa (https://www.ravensbergbasecamp.de/clipnclimbharz/ ). Hier konnten sich die Kids an den verschiedenen Kletterelementen austoben.

Einweisung in Sicherungstechnik
Speed-Climbing…

Zum Abschluß gab es noch ein kleines Weihnachspräsent mit selbstgebackenen Keksen. Danke an Helga Büttner von der DRK Frauenbereitschaft.

Anspruchsvolle Wegesituation

Aufgrund der zurzeit bestehenden eisigen Wanderwege wurde die Bergwacht St. Andreasberg seit Neujahr bereits vier Mal alarmiert um verletzte Touristen aus dem Gebiet zwischen Oderbrück und Goethebahnhof zu bergen. Durch die sehr dünne Schneeauflage und haben sich die Wanderwege durch die Zahlreucehn Wanderer in Eisbahnen verwandelt. Auf diesen kann kein übliches Rettungsfahrzeug fahren. Das ATV der Bergwacht St. Andreasberg ist mit Ketten und zusätzlichen Spikes ausgestattet. Damit sind auch eisige steile Wege noch sicher zu befahren. Am Neujahrstag wurde der Notarzt vom Rettungshubschrauber zu einem Patienten mit Oberschenkelfraktur gebracht. Im Verlauf wurde der Patient mit Seilsicherung am Steilstück in Richtung Goethebahnhof abgelassen und zum Rettungswagen an der Schutzhütte am Eckersprung gebracht.

ATV-Verladung

Am 02. Januar stürtzen an der gleichen Stelle erneut mehrere Personen. Bei den Verletzungen handelte es sich um eine Hand- und eine Unterschenkelverletzungen. Auch hier war das ATV dank der Spikes das einzige Fahrzeug, dass sicher zu den Patienten kam und diese zum Rettungswagen bringen konnte.

Beispielbild

Um 19:30 wurde abermals der Meldeempfänger ausgelöst. Meldebild waren acht Personen und zwei Hunde, die sich im Bereich Dreieckiger Pfahl und Sandbrinkstrasse (Richtung Schierke) verlaufen hatten. Sie waren erschöpft, aber unverletzt. Hier waren die Bergwachtgruppen aus St. Andreasberg, Vienenburg und Wernigerode, sowie der Hägglunds vom Rettungsdienst im Einsatz. Da keine Verletzungen vorlagen, müssen die Geretteten diesen Einsatz privat bezahlen.

Am Dreieckigen Pfahl

Am 04. Januar stürzte eine Person in Richtung Achtermann. Die Bergwachtgruppen St. Andreasberg und Vienenburg übernahmen auch hier die Unterstützung des Rettungsdienstes, in dem sie Transporte von Notarzt, Material und natürlich der Patientin übernahmen.