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Mountainbike-Unfall

Eigentlich hatten wir uns gerade zu einer Übung in St. Andreasberg getroffen, als um 14:34 der Melder piepte, Am Wurmberg war ein Mountainbiker gestürzt und unsere Hilfe war für die Rettung erforderlich.

Der 4o-jährige Mann hatte mit einem geliehenen E-Bike im Bike-Park an einem Hindernis scheinbar einen Fahrfehler gegangen und war gestürzt. Bei unserer Ankunft mit den Mitarbeiter+innen des Rettungsdienstes saß er bereits wieder aufrecht, hatte aber eine Erinnerungslücke und diverse Schürfwunden. Die Verdachtsdiagnose Gehirnerschütterung, Halswirbelsäulenverletzung, so wie evtl. weitere schwerwiegende innere Verletzungen lag nah. Mittlerweile war auch die Notärztin von der Bergwacht Vienenburg an den Unfallort gebracht worden.

Transport zum RTH

Mit Schmerzmitteln versorgt und auf der Vakuum-Matratze stabilisiert, wurde der Patient in der Gebirgstrage zum Rettungshubschrauber Christoph 37 gebracht.

Am Rettungshubschrauber.

Am Folgetag bekamen wir über Facebook die Information von den Angehörigen, dass der Gestürzte sehr viel Glück und nur reichlich Prellungen und zwei ausgeschlagene Zähne hatte.

Bergwacht unterstützt Rettungsdienst bei Notfall in exponierter Wohnlage

Sa. 8;18 Uhr wurde die Bergwacht über digitalen Melder bei einer Reanimation zu Hilfe gerufen. Aufgrund der Schneelage benötigte der Rettungsdienst Unterstützung, um eine St. Andreasbergerin , die am Rand des Ortes lebt sicher in den Rettungswagen zu transportieren.

Mit Hilfe des ATV wurde der Weg planiert und dann die Patientin im Akja zum Rettungswagen zu bringen.

Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst

Der zweite Einsatz des Tages war wieder ein typischer Wintereinsatz am Dreieckigen Pfahl. Dort war ein 16-jähriger gestürzt und hatte sich vermutlich eine Unterschenkelfraktur zugezogen. Der auf Oderbrück stationierte Hägglunds war nicht verfügbar.

Hägglunds

Nächtliche Neujahrsbergung

Anfahrt zum Patienten

Obwohl zurzeit kein Liftbetrieb ist, erfreuen sich die Besucher am schönen Winterwetter im Harz. Das wirkt sich auch auf unser Einsatzgeschehen aus. Seit Sonntag, den 27.Dezember wurden die Bergwachtgruppen St. Andreasberg und Vienenburg täglich zu einem Geländerettungseinsatz gerufen. Die gestürzten Wanderer wurde vom Abbegraben sowie dem Butterstieg bei Torfhaus und vom Rehberg jeweils mit der Gebirgstrage vom Wanderweg zum Rettungswagen transportiert.

An Silvester löste der Meldeempfänger zum ersten Mal um 14:24 Uhr aus. Eine verletzte Person am Sonnenberg am Skilift „Sonnenhang“. Beim Besetzen des Geländerettungswagen kam von der Einsatzleitstelle die Information, dass soeben ein weiterer Unfall auf der „Kuppe“ gemeldet wurde. Die einsatzbereiten Bergwachtler mussten sich somit aufteilen, um beide Unfälle zeitgleich zu bearbeiten. Der Patient am Sonnenberg war mit einen Snowboard gestürzt und hatte sich den Unterschenkel verletzt. Die zweite Patientin hatte sich vermutlich eine Steißbeinprellung zugezogen. Diese war die 39. Bergung der Bergwacht St. Andreasberg in 2020. Hier ist eine deutliche Zunahme der Einsätze außerhalb der Präsensdienste in den Skigebieten und ist auf die Kooperation mit dem Rettungsdienst des Landkreises Goslar zur Geländerettung zurückzuführen.

Nachteinsatz

(Fast) pünktlich zum Jahreswechsel gab es die erste Alarmierung um 1:17 Uhr am Neujahrsmorgen. Ein Brockenwanderer hatte sich im Bereich des Bodesprunges (der kalten Bode) das Knie verletzt und konnte nicht mehr weiterlaufen. „Eine Alarmierung zu diesem Zeitpunkt habe ich in 30 Jahren Bergwacht noch nicht erlebt“ sagte unser Bereitschaftsleiter zum Abschluss dieser Bergung.

Grenzweg Richtung Goethebahnhof

Wie anfangs erwähnt, nutzen jetzt viele Leute die Möglichkeit sich im Wald „coronafrei“ zu bewegen.

Wir retten Sie gerne, aber…bitte tragen Sie gutes Schuhwerk mit griffigen Sohlen und nutzen Sie evtl auch Stöcke.

Jahresabschluss der Bergwacht Jugend

Als Highlight zum Jahresabschluss war die Jugendgruppe im „clip’n climb“ in Bad Sachsa (https://www.ravensbergbasecamp.de/clipnclimbharz/ ). Hier konnten sich die Kids an den verschiedenen Kletterelementen austoben.

Einweisung in Sicherungstechnik
Speed-Climbing…

Zum Abschluß gab es noch ein kleines Weihnachspräsent mit selbstgebackenen Keksen. Danke an Helga Büttner von der DRK Frauenbereitschaft.

Anspruchsvolle Wegesituation

Aufgrund der zurzeit bestehenden eisigen Wanderwege wurde die Bergwacht St. Andreasberg seit Neujahr bereits vier Mal alarmiert um verletzte Touristen aus dem Gebiet zwischen Oderbrück und Goethebahnhof zu bergen. Durch die sehr dünne Schneeauflage und haben sich die Wanderwege durch die Zahlreucehn Wanderer in Eisbahnen verwandelt. Auf diesen kann kein übliches Rettungsfahrzeug fahren. Das ATV der Bergwacht St. Andreasberg ist mit Ketten und zusätzlichen Spikes ausgestattet. Damit sind auch eisige steile Wege noch sicher zu befahren. Am Neujahrstag wurde der Notarzt vom Rettungshubschrauber zu einem Patienten mit Oberschenkelfraktur gebracht. Im Verlauf wurde der Patient mit Seilsicherung am Steilstück in Richtung Goethebahnhof abgelassen und zum Rettungswagen an der Schutzhütte am Eckersprung gebracht.

ATV-Verladung

Am 02. Januar stürtzen an der gleichen Stelle erneut mehrere Personen. Bei den Verletzungen handelte es sich um eine Hand- und eine Unterschenkelverletzungen. Auch hier war das ATV dank der Spikes das einzige Fahrzeug, dass sicher zu den Patienten kam und diese zum Rettungswagen bringen konnte.

Beispielbild

Um 19:30 wurde abermals der Meldeempfänger ausgelöst. Meldebild waren acht Personen und zwei Hunde, die sich im Bereich Dreieckiger Pfahl und Sandbrinkstrasse (Richtung Schierke) verlaufen hatten. Sie waren erschöpft, aber unverletzt. Hier waren die Bergwachtgruppen aus St. Andreasberg, Vienenburg und Wernigerode, sowie der Hägglunds vom Rettungsdienst im Einsatz. Da keine Verletzungen vorlagen, müssen die Geretteten diesen Einsatz privat bezahlen.

Am Dreieckigen Pfahl

Am 04. Januar stürzte eine Person in Richtung Achtermann. Die Bergwachtgruppen St. Andreasberg und Vienenburg übernahmen auch hier die Unterstützung des Rettungsdienstes, in dem sie Transporte von Notarzt, Material und natürlich der Patientin übernahmen.

Mit dem Fahrrad nach Schierke

Zum Sommerabschluß haben wir mit unserer Jugendgruppe eine Fahrrad-Tour nach Schierke gemacht. Dort haben wir in der sehr spartanisch ausgestatteten Bergwachthütte übernachtet. Insbesondere das Pumps-Clo sorgte für einige Irritationen.

Der Weg wurde von den neun Jugendlichen im Alter von 7 bis 13 Jahren vorher gemeinsam auf der Karte erarbeitet. Er führte von St. Andreasberg über den Rehberger Graben vorbei am Oderteich nach Oderbrück.

Dort wurde eine Pause eingelegt.

Weiter ging es, wieder bergauf, zum Dreieckigen Pfahl. Von dort dann über die mittlerweile sehr zugewachsene Sandbrinkstraße hinunter nach Schierke. Dort angekommen war eine letzte Steigung hinauf zum Bahnhof zu bewältigen. Bei diesem Anstieg waren auch die härtesten froh, dass die „Alten“ beim Schieben der Bikes geholfen haben.

An der Hütte angekommen, wurden wir von den diensthabenden Bergwachtlern aus Halberstadt begrüßt. Später gab es Würstchen vom Grill.

Das Matratzenlager unter dem Dach der Hütte wurde dann auch sehr früh aufgesucht.

Nach einem rustikalen Frühstück unter freiem Himmel ging es Sonntag an den Kleinen Feuerstein zum Klettern .

Bei der Rückkehr waren alle ziemlich müde, aber glücklich!

Jahreshauptversammlung 2019

28.06.2019. Die diesjährige JHV fand in der Gaststätte „Roter Bär“ statt. Ehrungen für aktive Mitgliedschaft im DRK St. Andreasberg bekamen für 10 Jahre Fabian Gäckle, 15 Jahre Iris Harris, 25 Jahre Martina Trübel und 30 Jahre Lars Jaceck.

Der wichtigste Tagesordnungspunkt war die Neuwahl des Vorstands, da Boris Dittrich nicht mehr als erster Vorsitzender zur Verfügung stand.

Einstimmig gewählt wurde Hans-Günther Schärf, der mit seiner langjährigen aktiven Bergwacht-Erfahrung diese Position gestalten wird. Der somit frei werdende Posten des Schriftführers mit ab sofort von Cora Jatho besetzt. Die weiteren Positionen bleiben unverändert. Zweite Vorsitzende Martina Trübel, Kassenwartin Iris Harris, Bereitschaftsleiter und Bergwachtleiter Martin Asselmeyer, Leitung der Frauen-Gruppe Helga Büttner.
Ausführlicher Bericht unter http://www.harzfuchs.de/stadtbilder/HFZeitung/JHVDRK/index.htm

Drei neue Winterretter

Am 09. März fand am Wurmberg die Winterprüfung der Bergwacht Harz statt. Angetreten sind drei Anwärter aus Niederschsen und Sachsen-Anhalt. Bei der Prüfung müssen die Teilnehmer zwei Bergungen durchführen. Zuerst wird ein Patient mit einer für Skipisten typischen Verletzung z. B. am Knie oder am Arm vor Ort versorgt und dann mit dem Akja ins Tal transportiert. Absicherung der Unfallstelle, sachgerechte Patientenversorgung und ein sicherer Abtransport sind die Ktiterien, die von zwei Prüfern bewertet werden. Im zweiten, schwierigeren Teil, wird ein Patient, der neben der Piste, im unpräparierten Gelände gestürzt ist versort. Der Abtransport erfolgt über eine steile Abfahrt und wird mit Seilsichrung durchgefüht. Hierzu muss ggf. auch der Sicherungspunkt selbständig im Schnee verankert werden. Die Auswahl eines Landeplatzes für einen Hubschrauber und dessen (theoretische) Einweisung schliessen die Praktische Prüfung ab. Hinzu kommt noch ein Theorietest mit 30 Fragen. Die drei Prüflinge haben alle Aufgaben bewältigt und sind nun ausgebildete Winterretter. Weitere Bergwachtprüfungen sind die Sommerrettung und eine Prüfung in Umwelt- und Naturschutz.

Informationen zur Ausbildung findet ihr unter „Die Bereitschaft“.