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Innenminister Pistorius bei der Bergwacht zu besuch

Nach der Vorführung…

Im Rahmen seiner Sommerreise besuchte der Niedersächsische Innenminister Boris Pistorius am 14.07.22 die Bergwacht im DRK Kreisverband Goslar. Am ehemaligen Schanzenauslauf des Wurmberges zeigten die Gruppen aus St. Andreasber und Vienenburg, wie die Rettung eines gestürzten Wanderers im unwegsamen Gelände durch die Bergwacht bewältigt wird.

Das Publikum verfolgt den Ablauf der Bergung

Als weitere Beobachten waren Landrat Dr. Alexander Saipa und Bürgermeister Wolfgang Langer, sowie Mitarbeiter des Landkreises Goslar und des Rettungsdienstes vor Ort. Sie konnten beobachten und präsentieren, dass wir im Harz sehr gut verzahnte Abläufe haben, um verünglückte Personen schnellstmöglich versorgen und der weiteren Behandlung zuführen können.

Spende aus dem Pfandautomaten

Die Bergwacht-Jugendgruppe bedankt sich bei allen St. Andreasbergern und Gästen, die den Bon für die Einweg-Pfandflaschen und Getränkedosen nicht selbst einglöst, sondern in die Spendenbox am Automaten bei NAHKAUF geworfen haben. Über einen Zeitraum von etwa sechs Monaten sind so 600,- € zusammen gekommen.

Davon werden wir neue T-Shirts und Jacken, sowie neue Ausrüstung speziell für Kinder und Jugendliche beschaffen.

DANKE!

Rettungseinsatz auf Torfhaus

Am 04.02. wurde die Bergwacht zu einem Notfall am Rodelhang auf Torfhaus alarmiert. Der 46 Jahre alte Patient musste nach einem Herzstillstand durch den Rettungsdienst reanimiert werden. Da sich der Abtransport des Patienten auf dem eisigen Rodelhang schwierig gestaltete, kam unser ATV mit Schneeketten zum Einsatz, um den Patienten für den weiteren Transport in die Klinik zur Straße zu bringen.

ATV mit Akja. Im Hintergrund: Ein Rettungshubschrauber.

Ausbildung Tourenski

„By fair means“ bedeuten beim Bergsteigen soviel wie einen Berg oder Gipfel ohne technische Hilfsmittel und nur aus reiner Muskelkraft zu erklimmen. Unter diesem Motto stiegen die Kammeradinnen und Kameraden am vergangenen Mittwoch dem Wurmberg mit ihren Torenski aufs Dach.

Durch spezielle Felle unter den Ski, welche sich nach dem Aufstieg wieder entfernen lassen, können auch steilere Anstiege im Schnee bewältigt werden. Der richtige Umgang mit Material und den Abläufen beim Aufstieg will dennoch erlernt werden.

Eine engere Definition des Begriffs „by fair means“ würde übrigens auch noch die Anreise mit dem Auto oder der Bahn in Frage stellen..vielleicht beim nächsten mal?!

Ausbildung bei Flutlicht

Vergangenen Mittwoch übten die Kameradinnen und Kameraden der Bergwacht Harz aus Niedersachsen und Sachsen Anhalt gemeinsam die Rettung verletzter Personen beim Flutlicht-Skifahren am Wurmberg in Braunlage.

Beim Flutlich-Skifahren kommt es auch immer mal wieder vor, dass Personen abseits der ausgeleuchteten Wege verunfallen und die Helfer*innen bei völliger Dunkelheit und nur mit Hilfe von Stirnlampen die Bergung und insbesondere des Abtransport im Akja durchführen müssen. Da hier vor allem die schlechte Sicht den Abtransport zu einer besonderen Herausforderung werden lässt, wurde auch dies von den Teilnehmer*innen geübt.

Winterausbildung der Bergwacht-Jugend

Die winterlichen Tage am Wurmberg in Braunlage werden neben der Bereitschaft am Berg auch für die Ausbildung der Bergwacht-Jugend genutzt. Grundvoraussetzung und ein wichtiger Teil der Winterausbildung ist dabei der sichere und geübte Umgang mit den eigenen Ski auf der Piste.

Doch auch der Aufbau und Umgang mit dem Akja, einem Rettungs- und Transportschlitten aus Aluminium will gelernt sein.

Bergwacht-Übung am Wurmberg

Die Bergwachtgruppen aus St. Andreasberg und Vienenburg haben gemeinsam für die realen Einsätze geübt. Da beide Teams auch immer gemeinsam alarmiert werden, ist es auch sehr wichtig für die Einsätze zu üben.

Fuhrpark

Hierzu hatte sich Martin Asselmeyer zwei Szenarien überlegt, die so auch tatsächlich öfter den Einsatz der Bergwacht erfordern. Die Besonderheit bei dieser Übung war, dass alles von einem Kamera-Team begleitet wurde.

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Die Anfrage kam zum Thema „Norddeutsche Berge“ und dabei fiel den Verantwortlichen auf, dass es auch in Norddeutschland eine Bergwacht gibt.

Die Wege sind manchmal sehr schmal….

Beim ersten Einsatz war ein Wanderer unweit der Bergstation gestürzt und hatte sich den Fuß verstaucht. Zunächst musste geklärt werden, wie welche Fahrzeuge zur Unfallstelle kommen und wie der Patient dann am Besten dem Rettungsdienst zugeführt werden kann.

Anfahrt mit dem ATV
Kontaktaufnahme zum Patienten

Der zweite Einsatz war komplizierter und erforderte gezielte Planung, wie der Patient zunächst erreicht werden konnte und welche technischen Maßnahmen vorbereitet werden müssen, um ihn sicher zu den Fahrzeugen zu transportieren.

Der Einsatzleiter…
…auf dem Weg zum Patentieren
Vorbereitung (unter Beobachtung der Ausbilder)
Materialschlacht
200m seilgestützter Transport zum Rettungswagen (Mitte rechts)

Zu jedem Einsatz gehört dann auch eine ordentliche Nachbesprechung…

Mountainbike-Unfall

Eigentlich hatten wir uns gerade zu einer Übung in St. Andreasberg getroffen, als um 14:34 der Melder piepte, Am Wurmberg war ein Mountainbiker gestürzt und unsere Hilfe war für die Rettung erforderlich.

Der 4o-jährige Mann hatte mit einem geliehenen E-Bike im Bike-Park an einem Hindernis scheinbar einen Fahrfehler gegangen und war gestürzt. Bei unserer Ankunft mit den Mitarbeiter+innen des Rettungsdienstes saß er bereits wieder aufrecht, hatte aber eine Erinnerungslücke und diverse Schürfwunden. Die Verdachtsdiagnose Gehirnerschütterung, Halswirbelsäulenverletzung, so wie evtl. weitere schwerwiegende innere Verletzungen lag nah. Mittlerweile war auch die Notärztin von der Bergwacht Vienenburg an den Unfallort gebracht worden.

Transport zum RTH

Mit Schmerzmitteln versorgt und auf der Vakuum-Matratze stabilisiert, wurde der Patient in der Gebirgstrage zum Rettungshubschrauber Christoph 37 gebracht.

Am Rettungshubschrauber.

Am Folgetag bekamen wir über Facebook die Information von den Angehörigen, dass der Gestürzte sehr viel Glück und nur reichlich Prellungen und zwei ausgeschlagene Zähne hatte.